Über mich

Lebenslauf

  • 22.05.1957 Geburt in Osnabrück.
  • Ich bin evangelisch, verheiratet mit Birgit Bott; 1994 wurde unsere Tochter Indra geboren, 1998 unser Sohn Falk.
  • 1963 - 1975 Schulbesuch mit dem Abschluss der Allgemeinen Hochschulreife in Bielefeld-Sennestadt.
  • 1975 - 1980 Studium an der Pädagogischen Hochschule - später Universität Bielefeld; Abschluss als Diplom-Pädagoge mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik und Sozialarbeit.
  • Im April 2004 habe ich meine Promotion an der Universität Bielefeld mit dem Dr. phil. erfolgreich abgeschlossen; das Thema meiner Dissertation (2003) bei Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Uwe Otto lautet: Soziale Kommunalpolitik und personenbezogene soziale Dienstleistungsarbeit. Sozialraumorientierung und Demokratisierung als Strukturelemente einer Neuorganisation Sozialer Dienste in der Kommune.
  • 01/1980 - 09/1987 Tätigkeit als Geschäftsführer des Bielefelder Jugendrings.
  • 10/1987 - 01/1990 Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Mitglied des Deutschen Bundestags, Günter Rixe (SPD).
  • 02/1990 - 10/1995 Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe (AGJ) in Bonn (heute Berlin).
  • 11/1995 - 09/1997 Leiter des Amtes für Jugend, Soziales und Wohnen der Landeshauptstadt Schwerin.
  • 10/1997 - 08/2007 Leiter des Sozial- und Jugendamtes der Stadt Freiburg i.Br.
  • 09/2007 - 05/2012 Leiter des Amtes für Soziale Dienste (AfSD) Bremen
  • 06/2012 - 08/2015 Leiter des Fachamtes Jugend- und Familienhilfe (Jugendamt) im Bezirk Hamburg-Mitte
  • seit 9/2015 Leiter des Stiftungsbereichs Kinder- und Jugendhilfe im Rauhen Haus Hamburg

Ehrenamtliche Tätigkeiten

  • Von 1972 - 1975 war ich als Schülersprecher aktiv.
  • 1975 Eintritt in die GEW; 1980 Wechsel zur ÖTV/ver.di; seit 1972 Mitglied der SPD; seit 1990 Mitglied der Arbeiterwohlfahrt (AWO).
  • Zwischen 1973 und 1980 habe ich an zahlreichen Angeboten der Jugendarbeit und Jugendbildung teilgenommen oder diese als Referent/Teamer selbst durchgeführt.
  • Daneben habe ich mich bei den Sportfreunden Sennestadt in der Jugendarbeit und im Gesamtverein engagiert. Internationale Jugendbegegnungen (Tunesien, Frankreich, Polen), Bildungsarbeit, Mitbestimmung und Offene Arbeit (in einem vereinseigenen Jugendheim) waren die zentralen Bereiche.
  • Nach langjähriger Mitwirkung im Jugendausschuss der Sportjugend Bielefeld war ich von 1985 - 1989 deren Vorsitzender und von 1985 - 1990 auch im Vorstand des Stadtsportbundes. Inhaltliche Schwerpunkte: Sportliche Jugendarbeit in der Offenen Arbeit; Fan-Projekt; Mädchensport; Sport und Jugendarbeitslosigkeit; Breitensport.
  • Neben anderen Aktivitäten seit 1975 (Gruppenarbeit, Zeltlager) war ich von 1981 - 1987 im Bundesvorstand der SJD - Die Falken ehrenamtlicher Referent für Jugend- und Bildungspolitik.
  • Von 1979 - 1990 wirkte ich auf Vorschlag der Jugendverbände mit im Jugendwohlfahrtsausschuss der Stadt Bielefeld; 1994/1995 gehörte ich dem Jugendhilfeausschuss der Stadt Köln an.

Gremienarbeit

  • Meine berufliche Tätigkeit bei der Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe (AGJ) beinhaltete Fachkontakte zum Deutschen Jugendinstitut (DJI), zur KFS (Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschulen), zum Europarat und zu den kommunalen Spitzenverbänden. Bis 1996 war ich an der Vor- und Nachbereitung von Jugendhilfetagen (DJHT) der AGJ beteiligt. Hauptberuflich habe ich an der Gründung der National Coalition für die Verwirklichung der UN-Kinderrechtskonvention (NC) mitgearbeitet.
  • Mitte der 1990er Jahre habe ich zahlreiche Veranstaltungen zur Entwicklung der Jugendhilfe in den neuen Bundesländern gestaltet. Dazu gehörte von 1990 - 1997 die Mitarbeit im Beirat des Vereins für Kommunalwissenschaften (VfK, Berlin) zur Durchführung von Fachtagungen im Auftrag des BMFSFJ. In dieser Zeit war ich – bis 2015 – auch Mitglied in der Konferenz der LeiterInnen der Großstadtjugendämter beim Deutschen Städtetag (DST).
  • 1997 hatte mich das BMFSFJ in die Steuerungsrunde für das Modellprojekt "Mädchen in der Jugendhilfe" berufen. 2003/2004 wirkte ich mit im Beirat zum 2. Landesjugendbericht für Baden-Württemberg.
  • Von 1999 bis 2002 arbeitete ich mit in der Sachverständigenkommission zur Erstellung des Elften Kinder- und Jugendberichts der Bundesregierung.
  • Von 2006 bis 2011 vertrat ich die kommunale Ebene im Arbeitskreis 4 „Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“ (AK 4) zum Nationalen Aktionsplan „Für ein kindergerechtes Deutschland 2005 – 2010“ (NAP) der Bundesregierung.
  • Von 2009 bis 2012 gehörte ich einem Fachbeirat des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt (AWO) an: "ISS Kinder- und Jugendarmut IV".
  • Von 1997 bis 2015 wirkte ich mit im Fachausschuss "Organisations-, Finanzierungs- und Rechtsfragen in der Kinder- und Jugendhilfe" der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ). Seit 1997 gehöre ich dem Fachausschuss II "Jugend und Familie" des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge (DV) an. Zum Initiativkreis "Bundeskongress Soziale Arbeit" gehöre ich seit 1991.

Veröffentlichungen

  • Seit 1996 veröffentliche ich in einschlägigen Fachzeitschriften Beiträge zu konzeptionellen und strukturellen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe: Flexible Erziehungshilfen; Sport und Jugendhilfe; Neuordnung Sozialer Dienste/Regionalisierung und Sozialraumorientierung; Neue Steuerung; Optionen für die soziale Stadt; Professionalisierung; Jugendhilfeplanung. Hinzu kommen Buchbeiträge insbesondere zu den Stichworten Jugendamt, Kommunale Sozialarbeit und Sozialraumorientierung sowie Kinder- und Jugendberichte.
  • Ich gehöre zum Beirat der Zeitschrift "neue praxis" (np).

Lehrtätigkeit

  • Nach früher Referententätigkeit in der Jugendbildung habe ich seit Beginn der 1990er Jahre regelmäßig auf Fachtagungen und Kongressen sowie in Hochschulen und Gremien bei Einzelveranstaltungen, Fortbildungen und längerfristig angelegten Seminare als Referent oder Moderator mitgearbeitet.
  • Von 2002 bis 2008 war ich Mitglied in einem Prüfungsausschuss des Studiengangs Sozialwirtschaft der Berufsakademie in Villingen-Schwenningen.
  • In Freiburg gab es von 1997 bis 2011 eine fachliche Kooperation mit der Ev. Hochschule (EH) als Lehrbeauftragter und im Rahmen der Entwicklung neuer Studiengänge (BA / MA).
  • Seit 2016 gibt es eine Zusammenarbeit mit der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie des Rauhen Hauses (Hamburg).